FACHBEGRIFFE
 

F

Fibromyalgiesyndrom

Freiheit

Freude

Fröhlichkeit

Frustration

Füreinander

G

Gefühl

Gegeneinander

Gewissheit

Grundversorgung

 

H

Heilkraft

Herzensweisheit

Hoffnung

Humor

Hypothese

 

I, J

Ist-Soll-Differenz

 

K

Kontrolle

 

L

Lust

Lösungsmodelle

 

M

Methoden

Modell

Mutabor

 

N

Nebeneinanderherleben

Netzwerk

 

O

Ohnmacht

 

P

Paradoxon

Pathogenese

Patienten-Dozenten-Akademie

Plastizität

Person

Privatsphäre

Probleme

Prozess

Psychoedukation

Psychosomatik

Psychotherapeut

public health

R

Rekonvaleszenz

Resilienz

Respekt

Risiko

Rückenschmerzen


M


Methoden
Bei den Krankenkassen gibt es drei zugelassene Verfahren:

·  Psychoanalytische Therapie (PA)

·  Tiefenpsychologisch fundierte Therapie (PT)

·  Verhaltenstherapie (VT)
Im Wesentlichen werden Psychologen in Verhaltenstherapie und Ärzte in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie ausgebildet. Die historisch älteste Psychotherapieform ist die Psychoanalytische Psychotherapie.
Unterschiede zwischen den Verfahren sind historisch gewachsen und heute im Wesentlichen überwunden. Im Vorgehen ist die Psychoanalytische Therapie die Form mit der stärksten Vergangenheitsorientierung.
Die Verhaltenstherapie orientiert sich - wie der Begriff es schon vermuten lässt - am Verhalten und verfolgt deshalb andere Vorgehensweisen.
Über diese drei Methoden mit Krankenkassenzulassung hinaus gibt es ein breites Spektrum an sehr guten psychotherapeutischen Vorgehensweisen. Hierzu zählen

·  die Gestalttherapie

·  die Gesprächstherapie nach Rogers

·  die Musiktherapie

·  die konzentrative Bewegungstherapie

·  die Gestaltungstherapie

·  die Traumatherapie

·  die Sexualtherapie

·  die Paartherapie

·  die systemische und analytische Familientherapie

·  die Integrative Therapie und viele weitere Verfahren.
Im Wesentlichen werden diese Methoden im stationären und teilstationären Bereich als Ergänzung zu den drei "klassischen" Therapieformen eingesetzt.
casa acuta hat es sich zum Ziel gesetzt, durch Netzwerkbildung auch im ambulanten Rahmen ergänzende Therapiemethoden anzubieten. Hierüber soll die Kluft zwischen stationärer und teilstationärer Behandlung verkleinert werden.
In diesem Sinne werden klare Absprachen zwischen ambulantem und stationärem Bereich zu gut begehbaren Brücken für Patienten. Der ambulante Behandlungsansatz wird im stationären und teilstationären Rahmen fortgesetzt. Nach Entlassung kann lückenlos am bis dahin erreichten Behandlungserfolg angeknüpft werden. Hierzu findet ein regelmäßiger Austausch aller Behandler in Absprache mit dem Patienten statt.

 

Modell
Unterstellung (Hypothese) von Funktionszusammenhängen, die aus Beobachtetem rückgeschlossen werden. Das Modell der Gravitation geht auf die Beobachtung der Stern-stellungen und deren Auswirkungen (Mond, Ebbe, Flut) zurück.


Vertrauen
Mut (Traute) sich einzulassen aus der Gewissheit der Sinnhaftigkeit dieses Verhaltens, geboren aus der Sinnlichkeit des Seins (Eros, Orgon).

Mutabor
aus dem Lateinischen: Ich werde verwandelt werden. Das ist Futur 1 passiv. Dafür brauche ich nichts tun, es ist ein Geschenk und kommt ganz von allein. Beispiel: Altern.


N
 

Nebeneinanderherleben
Eine Daseins-Ausrichtung, in der Grenzen anerkannt werden können aber nicht müssen. Denn Grenzen bieten das Geschenk des Kontaktes. Der Nachbar von nebenan kann mit mir in Kontakt stehen, muss es aber nicht. Wenn ich nebeneinander mehrere Aufgaben oder Partner(innen) habe, können sie in Kontakt stehen. Wenn ich neben mir stehe, habe ich meist keinen Kontakt zu mir.


Netzwerk
Im Sinne von casa acuta bedeutet Netzwerk eine gut auf einander abgestimmte Zusammenarbeit verscheidener Fachgruppen, um mit Patienten in akuten Krisen gemeinsam ein stimmiges Behandlungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen

O

 

Ohnmacht
Unfähigkeitseingeständnis, aus dem Erleben der Handlungsunfähigkeit (Ich kann nichts machen). „Lieber schuldig als ohnmächtig“ ist die häufigste Form der Ohnmachtsabwehr.

P

 

Patienten-Dozenten-Akademie
ist der Ansatz in unserer Behandlung, denn alle Vorgehensweisen sind von Patienten entwickelt und vorgelebt worden. So wird der anfangs leidende Mensch zum Menschen mit großem Erfahrungsschatz, den es zu teilen lohnt.

Paradoxon
Offensichtliche Widersprüchlichkeit, die nach Auflösung und Erlösung strebt.

Pathogenese
übersetzt „Weg des Leides“. Was mich krank gemacht hat (Kausalität) kann, muss aber nicht in pathogenetischen Betrachtungen offensichtlich werden, denn oft werden nur die zeitlichen Zusammenhänge offensichtlich.

Person
Per-sonare; Durchtönen durch eine Maske, die mich in meiner sozialen Rolle definiert. Im chinesischen und altgriechischen Theater drückt die Maske die Verhaltensstruktur im Stück aus. Bei uns gilt das noch im Puppentheater mit Kasper, Seppel, Oma, Krokodil und Räuber.

Privatsphäre
Im Rahmen der globalen Vernetzung und dem Wunsch, andere Menschen an meinem Leben teilhaben zu lassen (soziale Medien) eine neu zu definierende Größe, deren Verletzung meist mit der Entwicklung von Schuld- und Schamgefühlen einhergeht.

Probleme
rufen nach Lösungswegen, wenn sie uns bewusst sind (Problembewusstsein). Oft werden Probleme aber nicht wahrgenommen und erschweren uns das Leben. Ein Fahrrad mit wenig Luft auf den Reifen, verrostete Kette und falscher Rahmengröße macht das Radfahren beschwerlich.

Prozess
Fortschreiten in Schritten, die zu definieren sind (Prozess-Analyse). Am Ende eines Prozesses steht ein Ergebnis (Urteil).


Psychoedukation
Die Seele entwickelt meine Sinnlichkeit für das Wesen der Lebendigkeit in achtsamer Bewusstheit. Die Seele weist mir einen sicheren Weg in den Wirrnissen des Alltags aus ihrer tiefgründigen Gewissheit um die Notwendigkeiten (was die Not abwendet) des Seins.

Psychosomatik
Setzt sich aus Psyche (Seele) und Soma (Körper) zusammen und ist eine Sparte in der Medizin, die unabhängig von Diagnosen den Schwerpunkt der therapeutischen Bemühungen auf die Schaffung eines therapeutischen Bündnisses zwischen dem Behandelten, Behandlern und sozialen Umfeld legt (Psycho-sozio-somatisches Modell).

Psychotherapeut
In Deutschland ist über das Psychotherapeutengesetz seit 01. Januar 1999 geregelt, wer sich Psychotherapeut nennen darf.
Im Wesentlichen unterschieden wird in approbierte Psychotherapeuten und nach dem Heilpraktiker-Gesetz (HPG) zugelassene Psychotherapeuten.
Approbierte Psychotherapeuten sind im Erwachsenenbereich ausschließlich Fachärzte oder klinische Psychologen.
Im Kinder- und Jugendbereich können approbierte Kinder- und Jugendtherapeuten auch aus anderen akademischen Berufen, wie z.B. Sozialpädagogen, kommen.
Psychotherapeuten nach Heilpraktiker-Gesetz haben keine feste Ausbildungsregel, wohl aber eine Prüfungsverordnung, die von den Amtsärzten umgesetzt wird. Jeder, der die Heilpraktikerprüfung nach HPG bestanden hat, darf diesen Titel führen.

 

Public health
Öffentliches Gesundheitswesen, das sich um die Bevölkerungsgesundheit kümmert unter Berücksichtigung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Politik, Gesetzgebung und  Erfahrungswissenschaften.

Q


R

 

Rekonvaleszenz
re-wieder- kon-zusammen -valeszenz-Erstarkung (valus=stark). In der Medizin der Zeitraum bis zur Wiederherstellung der Institutio ad integrum (völligen Genesung). Wer an die Heilkraft glaubt, wird schneller und nachhaltiger gesund. Dazu braucht es Vertrauen in Behandler, Behandlungsmethoden und die eigene Heilkraft (Selbstwirksamkeit).

Resilienz
Die Fähigkeit eines Stoffes in seine ursprüngliche Form zurückzukehren (Stehaufmännchen-Phänomen). Aaron Atnonovsky hat in seinem Salutogenese-Konzept im Begriff der Kohärenz 3 wesentliche Aspekte zur Entwicklung von Resilienz postuliert
- das Gefühl der Verstehbarkeit
- der Handhabbarkeit
- der Sinnhaftigkeit


Resilienz
die Fähigkeit eines Werkstoffes, in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Ein Gummiband hat eine hohe Resilienz, ein zerbrechliches Wesen nicht. Tavan Antonio Oscar hat diesen Begriff neu definiert aufgrund von Erkenntnissen von Gesprächen mit Überlebenden der Konzentrationslager des Dritten Reiches.

Respekt
lateinisch: zurück (re) schauen (spectare) im Sinne einer Würdigung von erbrachten Leistungen (Respektsperson) Wider (re) schauen (spectare) im Sinne einer Kontaktaufnahme im Gegensatz zum Übersehen.

Risiko
Der Begriff stammt aus der Versicherungsmathematik und berechnet das statistische Risiko eines Zahlungsfalls für die Versicherung unter Einbeziehung diverser abhängiger Items. Vorhersagewahrscheinlichkeiten sind immer statistische Aussagen ohne eine persönliche Wahrscheinlichkeitsprognose.

Rückenschmerz
"Ich habe es doch am Rücken und nicht am Kopf! Was soll ich beim Psychotherapeuten?"
Diese Frage stellen sich zu Recht viele Patienten, wenn der Hausarzt oder Facharzt eine Überweisung an den Psychotherapeuten ausstellt.
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sind Begriffe, die schnell mit psychischen Ursachen für Beschwerden in Verbindung gebracht werden.
Im Wissen um die Verwirrung, die aus unterschiedlichen Sichtweisen für einen Patienten entstehen kann, legt casa acuta großen Wert auf eine Fachgruppen übergreifende Aufklärung des Patienten.
Besonderen Wert legen wir auf das individuelle Krankheitsmodell des Patienten. Miteinander werden bestehende Vorurteile (Hypothesen) zu Ursachen und Folgen erfasst und um psychomotorische Sichtweisen ergänzt.
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sind Vorgehensweisen, sich mit Krankheiten verschiedener Fachrichtungen auseinander zu setzen.
So gibt es zum Beispiel die Psycho-Onkologie, die sich mit der Mitbehandlung von Patienten, die an Krebs leiden, beschäftigt.


S

Scham
Ein erlerntes, durch gesellschaftliche Normen vorgeschriebene Sanktionsmittel zur Bewältigung von „Fehlerhaftigkeit“.
Eine Haltung wie z.B. „Ich bin schwul und das ist gut so“ überwindet dieses Gefängnis der gesellschaftlichen Ausgrenzung und angewiesenen „Fehlerhaftigkeit“.

Schicksal
Ein in Vergessenheit geratenes Rätsel in der Lebensgestaltung. „Nichts ist unmöglich“ will schicksalhafte Entwicklungen (das Schicksal nimmt unaufhaltsam seinen Lauf) relativieren. Die Hybris der Menschen, ihr Schicksal nicht zu suchen und anzuerkennen, wird als Verlust des Paradieses beschrieben.

Schlaf-Apnoe-Syndrom
Minutenlange Atemaussetzer im Schlaf zerstören die Traumstruktur und führen zu Sauerstoffmangel im Schlaf. Sehr häufig wird das Schlaf-Apnoe-Syndrom nicht erkannt und nur die Folgen behandelt.


Schmerzkrankheit
Bei lang anhaltenden Schmerzen entwickelt sich fast regelmäßig eine Schmerzkrankheit, die mit einem erheblichen Einbruch an Lebensqualität einher geht. Neben Gereiztheit, der zunehmenden Hoffnungslosigkeit, den Mißstimmungen und der Ohnmacht spielt vor allem der Rückzug aus dem sozialen Leben eine wesentliche Rolle.
Anstatt mit Freunden zu feiern, müssen die Patienten schmerzvoll ihren Alltag in Arztpraxen durchstehen.
Dringend notwendige Bewegung kann nicht in den Alltag integriert werden. Statt dessen beherrschen Stagnation und Enttäuschung die meist ängstlich-niedergedrückte Stimmung.

Schwierigkeit
Verlangt nach Leichtigkeit und umgekehrt. Ein Leben ohne Leichtigkeit und Schwierigkeit ist monoton und wenig herausfordernd. Wachstum ist immer an die Auseinandersetzung mit Leichtigkeit und Schwierigkeit gebunden. „Aller Anfang ist schwer“, aber es lohnt sich, zu wachsen, aufzublühen und ein erfülltes Leben zu führen.


​Schuld
Ein kausaler Begriff, der eine Verursachung definiert. Schuldzuweisung vermittelt das Gefühl, einen Vorgang zu durchschauen und deshalb beherrschen zu können - auch wenn die Schuldzuweisung gegen die eigene Person gerichtet ist (Schuldgefühle).

Selbsterfahrung
dient dazu, mehr über sich selbst zu erfahren. Hierbei wird unter Verwendung von psychotherapeutischen Methoden besonderer Wert auf das Bewusstmachen sogenannter "Blinder Flecken" gelegt. Diese ermöglichen es mir, in der Phantasie leben zu können, auf immer gleichen Wegen neue Ziele zu erreichen.
In der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Therapieausbildung ist die Selbsterfahrung ein unverzichtbarer Baustein.
Aber auch viele andere Berufsgruppen wissen um die Stärken der Selbsterfahrung, wie Schauspieler, Sänger, Manager, Sportler, Politiker, Maler, Lehrer und Hochschullehrer.

 

Sensibilität

Hoch-sensibel: fühlt alles, leidet mehr, ca. 8% d. Bevölkerung

Mittel-sensibel: ca. 85% d. Bevölkerung

Flach: tumber Tor, Trampel , ca. 7% d. Bevölkerung

Sozialmedizin
Teil der public health, die sich um Erforschung der Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen (Arbeits-)-Strukturen und Bevölkerungsgesundheit bemüht und deren #Erkenntnisse in die Sozialgesetzgebung einfließen.

 

Sucht
Mittelhochdeutsches Wort für Siechen. Siechhäuser waren Krankenhäuser am Rande einer Stadt, in denen man dahinsiechte. In der Sucht sieche ich bei Fehlen des Suchtstoffes dahin (Liebeskummer). Seit 1968 ist die Alkoholerkrankung als Krankheit anerkannt.

Supervision
bedeutet "von oben drauf schauen".
"Wenn ich den Wald vor Bäumen nicht mehr sehe, sollte ich auf einen hohen Baum klettern und mir einen Überblick verschaffen."
Externe Supervisoren betrachten Geschehnisse mit mehr Abstand und so aus neuen Blickwinkeln.
In der Psychotherapie stellt die Supervision einen unverzichtbaren Baustein in Ausbildung und therapeutischem Alltag dar.

Synergismus
Zusammenwirken von Kräften in eine gemeinsame Richtung.


T

Taktgefühl
Für den Rhythmus meines Lebens durch Einhalten von schöpferischen Pausen zur rechten Zeit macht eine lose Tonfolge zur Lebensmelodie. Taktlosigkeit führt in Krach, Lärm und Chaos (Trump versus Forrest Gump).


Toleranz
bedeutet aushalten, ertragen. Frustrationstoleranz ist somit die Fähigkeit, vergebliche Bemühungen auszuhalten.
Die Frustrationstoleranz ist die wesentliche Größe, um die Stabilität in einem System festzulegen. Wenn ich wegen jeder Kleinigkeit ausflippe, ist meine Frustrationstoleranz gering und das Maß des Genervtseins hoch.
Im Rahmen eines Chronifizierungsprozesses spielt die Abnahme der Frustrationstoleranz eine gravierende Rolle: "Das darf doch nicht schon wieder weh tun".

 

Transparenz
Durchsichtigkeit - Einsehbarkeit. Eine Glasscheibe hat eine hohe Transparenz. Durchsichtigkeit ist die Voraussetzung für Einsichtigkeit, aber obwohl ich den Durchblick habe, kann ich uneinsichtig weitermachen wie bisher.

U

Unsicherheit
Ist die Abwesenheit von Sicherheit. Sicherheit entsteht durch positive Rückmeldungen auf dem rechten Weg zu sein. Fehlen solche Rückmeldungen werden wir unsicher.

V


Verbitterung
ist eine Reaktionsmöglichkeit auf Enttäuschungen, die einhergeht mit resignativ-depressivem Rückzug und destruktivem Sozialverhalten durch Etablierung eines klaren Feindbildes (Opfer-Täter-Retter-Triade).
Professor Doktor Michael Linden hat die Verbitterungsstörung als Unterform einer Anpassungsstörung definiert und als Lösungsweg die „ Weisheitstherapie“ vorgeschlagen.

Versagen
ist die Fähigkeit, zu etwas oder jemand nein zu sagen. Ein Versager ist also jemand, der die in ihn oder sie gesetzten Erwartungen nicht umgesetzt hat.


W
 

Wachstum
auf den von Darwin postuliert Größen „Mutation und Selektion“. Ein Verlust von Struktur in der Veränderung (wildes Wachstum) gefährdet den Zusammenhalt (sozialen Frieden).

Wiederbelebung
Reanimation von wenig bis ungeliebten Regionen im eigenen Lebenshaus. Animus ist das lateinische Wort für Seele (Psyche auf Griechisch). Die Kontaktaufnahme zur Leichtigkeit und Augenblicklichkeit des „inneren Kindes“ ist ein wesentlicher Baustein der Wiederbelebung.

 

Wünsche
sind im Gegensatz zu Zielen das Eingeständnis der eigenen Ohnmacht und der Bereitschaft, das Ausbleiben der Wunscherfüllung zu akzeptieren. Der unerfüllte Kinderwunsch ist oft kein Wunsch, sondern ein Ziel, Kinder zu bekommen.

X


Y


Z

 

Zeit
Oberbegriff von Chronos (Zeitmessung mit der Uhr – Chronometer) und Kairos (glücklicher Augenblick). Zeitmange l ist meist der Mangel an glücklichen Augenblicken, da Chronos immer 24 Stunden pro Tag ist.

Ziele
sind smart, spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Ein Navigationssystem will den genauen Ort, am besten mit PLZ (spezifisch) wissen, der auch auf einer Karte verzeichnet ist (messbar), um eine Ankunftszeit ausrechnen zu können (terminieren). Falls ich schneller da sein will, ist es unrealistisch, aber trotzdem attraktiv. Das Spannungsfeld aus Termin-Druck und Attraktivität(s-Verlust) löst Dys-Stress aus. In der Zielpyramide mit Unterteilungen in Teilziele soll über Projektmanagement das Notwendige festgelegt werden.


Zufriedenheit
Endpunkt eines lebenslangen Prozesses des mit mir und meiner Umwelt zufriedensein Könnens. Um Zufriedenheit zu erreichen sollte die Kluft zwischen dem Ideal-Ich und dem Real-Ich durch ein Hinterfragen von Ideal-Ich-Ansprüchen (will ich das wirklich oder erfülle ich nur die in mich gesetzten Erwartungen anderer?) minimiert werden.
"So wie ich bin, bin ich richtig." ist die Voraussetzung für wahrhaftige Veränderung.